18 - Willensstarke Kinder

Shownotes

Gemeinschaftsgefühl

Kinder suchen den Platz in der Familie und wenden diejenigen Strategien an, welche ihnen ein gutes Gefühl geben. So fühlen sie sich wertvoll und wichtig. Je nach Strategie kann es jedoch passieren, dass sich in den Familien für die Eltern herausfordernde Muster einschleichen. Denn Kinder, die emotional aus dem Gleichgewicht fallen, verhalten sich auffällig. Kinder mit einem starken Willen benötigen die Möglichkeit selbstwirksam zu sein. Oft geben wir Eltern über den Tag den Kindern sehr viel vor und damit bieten sich ihnen wenige Möglichkeiten selbst Dinge zu entscheiden. Deshalb arbeiten wir in der demokratischen Erziehung mit der Methode «Die Wahl lassen».

Die Wahl lassen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dem Kind die Wahl zu lassen:

  • Die freie Wahl
  • Die Wahl zwischen zwei oder drei Möglichkeiten auszuwählen
  • Eine zeitliche Wahl
  • Die Wahl einen Kompromiss zu finden
  • Die Wahl die natürlichen und logischen Folgen eintreffen zu lassen.

Gerade willensstarke Kinder möchten mitbestimmen können und auch Verantwortung übernehmen in der Familie

Gastgeberinnen

Laura Messina, individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Geroldswil, mit den Themen berufliche Neuorientierung, Berufung und Persönlichkeitsentwicklung. Jeannette Papadopoulos, individualpsychologische Beraterin AAI in eigener Praxis in Jona mit dem Fachbereich Erziehung. Isabelle Sproll-Imhasly, Individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Interlaken mit den Themen Paare, Singles und Veränderung.

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Dieser Podcast wird durch die Schweizerische Gesellschaft für Individualpsychologie nach Alfred Adler (SGIPA) ermöglicht.

Transkript anzeigen

00:00:06: Face to face!

00:00:07: Dein Podcast für mehr Leichtigkeit im Leben.

00:00:11: Wir nehmen dich mit auf eine echte Geschichte aus unserer Praxis.

00:00:18: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast.

00:00:22: Ich freue mich sehr, dass wir hier sind.

00:00:25: Mein Name ist Laura Messina und ich bin Individualpsychologische Beraterin und Coach zur beruflichen Neuorientierung und Berufung.

00:00:33: Ich bin Isabelle Sproll, euer Individualpsychologischer Berater und ich biete

00:00:38: Paar,

00:00:38: Single- und Veränderungsberatungen

00:00:40: an.

00:00:41: Mein Name ist Janett Papadopoulos.

00:00:43: Ich bin auch Individualpsychologische Beraterin Schwerpunktfamilie.

00:00:47: Und heute geht es ums sehr spannende Thema Willens starke Kind.

00:00:53: Was soll man machen wenn ein Kind einen Nein nicht akzeptiert?

00:00:58: Und sollen die Eltern dann einfach alles durchgehen lassen oder mit extremen Strängen erziehen?

00:01:04: Janett hat uns heute einen Fall mitgebracht

00:01:07: Genau, danke vielmals Laura.

00:01:10: Ja zu mir kam ein Mami, sie ist verheiratet und hat zwei Buben, fünf Jahre und drei Jährige.

00:01:16: Der erste geborene Sohn macht nühen und bringt sie und ihrem Mann an die Grenze.

00:01:23: Wenn der erste geboren sohn nicht sein Wille überkommt und es nicht nach seinem Kopf geht fängt er wirklich fest an doben und schreien.

00:01:30: das kann dann auch mal soweit kommen dass er sogar anfängt Sachen umeinander rühren.

00:01:35: Und zwar ist es zu mir gekommen, weil sie wollte wissen was ich dann machen kann.

00:01:40: Damit ihr Sohn nicht immer nein sagt – das macht einen eben auch gerade grundsätzlich mal Nein wenn man mit einer Anforderung auf ihn kommt

00:01:47: und

00:01:47: hat noch ein bisschen Angst darin gebracht, eventuell ist hier noch ein ADHS im Spiel.

00:01:53: Ihr könnt euch sich vorstellen wie belastend so eine Situation für die Eltern sein muss.

00:01:58: Ja,

00:01:58: ich stelle mir das sehr anstrengend vor.

00:02:01: Vor allem vielleicht sogar überfordernd und wenn man vielleicht dann schon eh nicht so viel Energie hat ... Ich würde es vorstellen, dass sie sehr erschöpft sind, würde ich sagen.

00:02:13: Absolut!

00:02:14: Also ich auch.

00:02:16: Ich habe ja auch zwei kleine Kinder.

00:02:18: Und ich frage mich dann in so einem Moment auch... Ich stelle mich als Mutter manchmal auch in Frage.

00:02:24: Mit Schuldgefühl, ob ich alles richtig mache ... Sie ist auf verschiedenen Ebenen, die das sehr anstrengend sind.

00:02:31: Wie sich selbst hinterfragen und herumstehen, aber natürlich den Lärm aushalten und die kaputten Möbel aushalte.

00:02:40: Plus möchte man am Kind vielleicht auch noch Verständnis gegenüberbringen.

00:02:45: Es sind schon sehr anspruchsvolle Situationen.

00:02:47: Ja,

00:02:48: v.a.

00:02:48: sie hat das wirklich auch sehr oft.

00:02:51: Mehrmals am Tag, aber auch in den Wochen.

00:02:53: Das kumuliert sich ja dann auch.

00:02:56: Ja, da bin ich jetzt vielleicht sehr gespannt, wie du hier vorgegangen bist mit ihr an.

00:03:02: Zuerst habe ich eine Annahmese gemacht und dazu gehört auch, dass sich mir die Situation der Eltern anschaut, was schaffen zu, wie viele arbeiten.

00:03:10: Was haben sie für Ressourcen?

00:03:11: Wie sind Sie eingebettet?

00:03:12: Gibt es noch Unterstützung?

00:03:20: Wenn es wirklich skaliert, ist das mehrmals am Tag.

00:03:29: Wie oft ist es genau und wie manchmal in der Woche zu mir ein besseres Bild zu machen?

00:03:34: Auch gefragt habe ich, kommt es auch im Kindergarten vor.

00:03:38: Das ist noch einmal ein wichtiger Hinweis für mich und eben auch gerade zu schauen in welche Richtung es vielleicht geht.

00:03:44: Geht es jetzt wirklich an die ADAS?

00:03:45: Obwohl ich hier nicht ... Ich habe schon Weiterbildungen gemacht aber ich könnte niemals die Diagnose stellen Aber wenn ich weiss das sind die Häume und so ein bisschen im ausseren Umfeld weniger ist eine andere Thematik drin.

00:03:57: Denn dann geht es mehr in ein erlerntes Muster vom Kind Und das ist eigentlich viel gegebiger, weil man dann viel eher etwas machen kann.

00:04:07: Für die Eltern natürlich trotzdem nicht lässig, aber man kann gut an dem arbeiten.

00:04:12: Eine weitere Frage war auch zu fragen, wann hat es angefangen in die Thematik?

00:04:18: Gerade weil da noch ein Bruder ist und wir wissen ja von den geschwisterten Thematiken her, was ich versuchte, ist das eine grosse Spiel.

00:04:26: Hat sie auch noch mit ihm zu tun?

00:04:27: Das wollte ich auch noch wissen!

00:04:29: Und dann wollte ich noch wissen, wie es bis jetzt reagiert.

00:04:32: Also was machen sie jeweils Mami und der Papi?

00:04:35: Oder auch einzeln wenn ihr Sohn die gerade in die Wut kommt oder eben sagt nein, ich will das anders haben oder ich will etwas unbedingt haben Wie handelt's?

00:04:45: Das war auch noch wichtig für mich.

00:04:47: zum Wissen Jetzt geht eine Frage an euch zwei und vor allem auch an dich Laura Was denkst du, welche Gefühle sind hier bei den Eltern?

00:04:55: Ich frage jetzt dich Laura weil du selber auch Mami bist.

00:04:59: Also du meinst insbesondere auch mit dieser Ungewissheit, ob jetzt das Kind noch ADHS hat.

00:05:07: Unter anderem aber v.a.

00:05:09: wenn du diese Situation hast und du merkst jetzt okay ich will etwas von meinem Kind, aber du spürst schon jetzt, fangt ihr dann gerade wieder an?

00:05:17: Wenn wir wollen sagen wie ausdicken oder...

00:05:19: Ja es ist mega schwierig!

00:05:21: Ich denke dann vor allem immer auf die Zukunft.

00:05:23: also Sie sehen dann nicht nur das jetzige Problem, sondern ich denke immer oh mein Gott wenn sie jetzt schon rückklappen oder wie wird sich das weiterentwickeln?

00:05:31: Wenn die Kinder noch stärker und noch leuter werden.

00:05:36: Es ist beunruhigend.

00:05:39: Und mit dem ADHS... Ich denke es hat heute viele Leute wirklich zwischen Stühlen und Banken sind und einfach ewig auch warten müssen bis die Abklärungen kommen.

00:05:50: Auf der einen Seite wünscht man sich vielleicht Hilfestellung oder etwas, was man machen könnte, wenn es so wäre.

00:05:58: Aber man weiss das nicht.

00:06:00: Also von dem her, dass ungewisse Hilfe auch nicht gerade

00:06:03: gibt?

00:06:03: Nein, das stimmt.

00:06:05: Und gleich merke ich jetzt wirklich so auch mit meinem ... Ich habe mich noch einmal mit Adios beieinandergesetzt und gemerkt, in der Individualpsychologie haben wir eigentlich einen guten Grundboden und gute Methoden.

00:06:16: Falls jetzt das Thema wirklich auch um wäre – das ist nur der Vorteil!

00:06:21: Aber es ist wirklich eine Situation, die einfach für alle Beteiligten sehr entmutigend ist.

00:06:26: Und das ist auch das, was ich fest wahrgenommen habe.

00:06:29: Es ist einfach mühsam und man weiss nicht mehr wie man weitergehen soll.

00:06:33: und das macht einfach auch Mühe.

00:06:36: Das merkt man schon auch, dass der Ressourcer natürlich auch schwindet.

00:06:40: Ja also das kann ich sehr gut nachvollziehen.

00:06:44: Wenn ich jetzt in die Wahlpsychologie reinbringe, dann ist für mich das Thema Gemeinschaftsgefühl natürlich ein grosses Thema.

00:06:50: Und vor allem auch das Zugörigkeitsgefühl.

00:06:53: Meine Menschen sind ja alle soziale Wesen und wir wollen ja Teil von etwasem sein.

00:06:57: oder wie Alfred Adler sagt... dass wir auch mit den Augen der anderen schauen wollen, mit den Ohren der anderen hören können und mit einem Herzen der anderen fühlen könnten.

00:07:07: Das ist so das gelebte Gemeinschaftsgefühl.

00:07:09: Ja für mich ist es immer etwas zu schauen wo geht dann das Kind aus dem Zugehörigkeitsgefühl raus?

00:07:15: Weil das ist oft eine Tendenz, dass Kinder stark reagieren, wenn sie sich nicht mehr in dieser Gemeinsschaft fühlen.

00:07:22: Und ein grosser Wunsch der Eltern war aber auch noch, dass sie findet, wir hätten es gerne harmonischer.

00:07:27: Das passt ja auch jetzt zum Gemeinschaftsgefühl und sie werden nicht mit Zwang und Druck arbeiten, aber das passiert halt in diesen Situationen dann schnell einmal einfach aus einer Hilflosigkeit raus und nicht aus Bös, sondern irgendwann weisst du ja einfach nicht mehr wie man anders handeln kann.

00:07:43: Für das habe ich den Mutter ein Gemeinschafsgefühlhaus bauen mit so Kapplachlötzchen, wo man die einzelnen Säulen sieht wie die gleichwertige Haltung als das Boden, aber auch eine Verantwortlichkeitsgefühl, eine Zugehörigkeitsfühle und der Selbstwehrgefühl.

00:07:58: Und wir haben uns ein bisschen angeschaut, welches von diesen Gefühlen ist vielleicht ja jetzt am ehesten ein Thema?

00:08:04: Und Mami hat dann selber so gefunden, es könnte auch das Verantwortlichkesgefühl sein, weil er kann ja schon nicht so viel entscheiden, dass da vielleicht auch eine Thematik drin ist!

00:08:13: Spannend.

00:08:15: Meine Frage zu euch zwei, was denkt ihr?

00:08:17: Wie ist das Verhalten der Menschen, wenn sie sich in einer Gruppe, ob es eine Familie ist oder ein Verein, egal was einfach nicht zugehörig fühlen?

00:08:26: wie merkt man das?

00:08:29: Gute Frage ja ich denke dass wird das Verhalter sein

00:08:33: wo

00:08:34: vor allem um die eigenen Bedürfnisse geht Also dass man vielleicht nicht so rücksichtsvoll oder die anderen nicht so mitdeicht.

00:08:43: Also eher ich zentrierte, dass man nicht beitritt.

00:08:48: So etwas in diese Richtung hätte ich jetzt gesehen.

00:08:50: Laura hast du noch?

00:08:52: Ist dir das anders?

00:08:53: Nein und ich denke auch, dass ... Das Kind sich dann auch oder also nicht nur das Kind ist schon bei der Erwachsene auch so, dass er sich einfach einsam fühlt und man glaubt gar nicht mehr an das wir!

00:09:05: Eigentlich ist ja oft die grösste Sehnsucht, dass wir eigentlich ein Wett haben.

00:09:11: Aber man hat das Gefühl, man gehört nicht dazu und dann ist man einfach auf sich gestellt und schaut einfach, dass man selber irgendwie möglichst über die Runde kommt.

00:09:24: Und manchmal machst du wirklich etwas destruktives, weil du das Gefühl hast ich kann hier gar nicht dazugehören.

00:09:30: also mache jetzt noch etwas anderes um mir gleich ein gutes Gefühl zu geben.

00:09:33: Ja, also vielleicht ein Beispiel bei uns in der Familie.

00:09:35: gestern sind auch alles schön auf dem Sofa gesessen und haben es lustig gehabt.

00:09:39: Ich bin hier und hergerannt.

00:09:41: Und als ich wieder zurückkomme und das gesehen habe, fand ich mir gerade nicht viel zugehörig, weil die sind alle so zufrieden und lachen.

00:09:48: Und ich war einfach nur Teil von diesem.

00:09:52: Es passiert so schnell, dass man sich nicht zugehört fühlt.

00:09:56: Bei den Kindern ist es noch viel schneller, dass lange ein Blick oder sogar wenn am Kind selbst etwas passiert, das der Turm nicht hebt von dem Boden.

00:10:04: Das kann schon passieren.

00:10:06: Aber die Situation ist wirklich sehr entmutigend und dort ist dann auch immer gut, wenn ich mit den Eltern schaue, was läuft gut?

00:10:13: Oder was sind Ressourcen?

00:10:15: Was sind denn auch diese Sachen, wo jetzt gerade der Bub gut kann?

00:10:18: Was kann er in ihrem Sohn gut?

00:10:21: Ja, dass man das nicht aus dem Auge lädt.

00:10:23: Manchmal sieht man vor lauter Negativ gar nicht mehr was es hier noch für stärkende Nummern sind.

00:10:29: Und auch gefällt mir dort, dass die Eltern wirklich sehr gute Tagestrukturen haben und auch so schöne Ritualen leben.

00:10:36: Das ist auch etwas, das wir immer anschauen wie gut diese Strukturen sind und das ist aber wirklich top!

00:10:41: Also die Sicherheit der Halb-Herz des Kindes.

00:10:44: Leider kommt es aber gerade bei diesen Sachen wo eben so auch Rituaal sind genau manchmal zu so Konflikten dass das Kind etwas nicht möchte, was aber eigentlich klar ist, was man immer so macht.

00:10:57: Das ist für mich aber wiederum gut, weil ich finde, man kann sehr gut mit Sachen arbeiten, die immer wiederkehrend sind, weil man dort auch die Chancen hat, etwas zu verändern.

00:11:05: Und auch herausgefunden haben wir im Verzellen und Mami jetzt selbst erzählt, dass sie das sehr bewusst ist.

00:11:11: Sie haben Regeln und Grenzen, aber manchmal mögen es dann einfach nicht mehr darauf bestehen, wenn das Kind in Widerstand geht und sagen ja halt um den Lümmenshalt.

00:11:21: Was jetzt aber für so Kinder vielleicht bedeutet, wieder zu diesem erlernten Muster.

00:11:26: Ich brauche einfach den Knoeg langschnauf und dann komme ich schon an mein Ziel.

00:11:30: So kann man halt dann wieder in ihn verknüpfen.

00:11:34: Und gerade weil ein starker Kind die Wände auch wirklich entscheiden können, die Wende können etwas mitmachen.

00:11:40: Sehr logisch ja!

00:11:42: Jetzt bin ich aber gespannt was du da für neue Handigsmöglichkeiten mit ihnen hast entwickeln können?

00:11:49: Wir haben dann geschaut, was gerade so das ist.

00:11:51: Diese Situation schauen wir jetzt ganz genau an.

00:11:55: Dort bin ich wie froh, wenn man zusammen neue Ideen entwickeln könnte.

00:12:00: Ich arbeite mit einem Tool der demokratischen Ziege und heisst WALA.

00:12:05: Bei Kindern, die so fest auch wendig Entscheidungen treffen können, dass sie als älteren ihre Grenzen und Regeln haben dürfen, aber am Kind ... In diesem Inneren kann es mit Entscheidungsmöglichkeiten geben.

00:12:18: Und für das haben wir eine Situation herausgepickt, in der am Samstag am Ex-Passierende so ein schönes Ritual passiert, dass alle, wenn sie aufgestanden sind, noch mal zu den Eltern ins Zimmer dürfen und dort haben sie einfach weit abgemacht, damit man das nicht mit den volle Windeln machen darf.

00:12:31: Dass man wirklich sagt okay, bei einem kleineren macht sie das noch und beim grösseren könnte er es auch machen, kann es auch alleine machen.

00:12:37: aber das Kind wie versteht mit den vollen Windeln gerade wenn es vielleicht noch andere Sachen wie nur ... Es ist leichter drin.

00:12:46: Das ist jetzt aber diplomatisch ausgedruckt!

00:12:50: Das Bedürfnis der Mami ist, ein superes Bett zu halten und dann will sie nicht das Kind mit diesem Zimmer gehen.

00:12:56: Aber es gibt immer feste Konflikte.

00:12:58: Die haben auch überlegt was für Wahlmöglichkeiten kann er am Kind geben?

00:13:01: Man könnte zum Beispiel sagen, okay wir legen die Nebentranne am Boden und da können sich Kinder herren.

00:13:06: Aber nicht aufs Bett oben.

00:13:08: Oder wirklich sagen du kannst entscheiden wenn du diese Windeln abziehen möchtest.

00:13:12: Sobald du in das Zimmer zu uns kommst sind die Windeln weg oder lächst andere Windeln an aber supere Windeln.

00:13:18: So dort wird es schauen.

00:13:20: was können wir machen?

00:13:22: Was gibt's hier alles für Möglichkeiten um am Kind irgendwo eine Mitentscheidung zu geben und das am besten schon voraus mit dem Kind besprechen.

00:13:31: Sie hat nämlich

00:13:31: selber gesagt, ich habe das Gefühl, mit meinem Sohn kann man einen guten Tag vorbesprechen.

00:13:36: Er weiss immer sehr oft die Sachen am Tag nachher nehmen.

00:13:39: Wenn man es gut macht, dann macht er es am Abend vor.

00:13:42: Wie abmachtest du aus einem nächsten Tag?

00:13:45: Und auch kommunizierst, warum möchtest du es gerne so haben?

00:13:49: Es gibt aber... Unabhängig von diesem Beispiel natürlich verschiedene Wahlmöglichkeiten.

00:13:54: Und die möchte ich euch auch noch reinbringen, einfach ein paar zum Vorstellen.

00:13:58: Wir können auch total eine freie Wahl lassen.

00:14:00: Je nachdem was es für ein Thema ist, dass man wirklich sagt okay dann kann das Kind frei entscheiden.

00:14:05: Zum Beispiel wenn wir jetzt sagen, dass kommt mir eigentlich nicht darauf an was für ein Dessert als Kind nimmt, ich habe einfach Sachen zu Hause und das Kind darf wählen.

00:14:13: Man kann aber auch immer sagen, man kann zwischen mehreren Möglichkeiten auswählen und bei jungen Kindern einfach nicht zu viele Möglichkeiten geben.

00:14:20: Sonst sind sie überfordert, also nicht fünf oder sechs Varianten geben.

00:14:23: Bestens eine.

00:14:25: Also zwei dann natürlich!

00:14:27: Wir haben einen Zeitlinie mitgegeben.

00:14:30: Willst du es jetzt machen?

00:14:31: Oder in fünf Minuten?

00:14:33: Gerade wenn man das Thema zehn Putzen hat oder so das Thema Baden, nicht alle Kind baden so gerne.

00:14:38: Dann kann man auch sagen okay, du kannst jetzt go baden oder nach und zu Nacht zum Beispiel dann kann es wie mitentscheiden.

00:14:44: Auch ein Kompromiss ist natürlich eine Möglichkeit.

00:14:47: Es gibt auch Kinder die uuh coole Ideen haben und ihr dann dürfen vorstellen und dann merkt man Das würde ja eigentlich vielleicht auch noch ganz gut funktionieren.

00:14:56: Oder man kann auch mit den natürlichen und logischen Folgen arbeiten, dass man sagt okay du hast aber auch die Wahl um einen solchen Fall zu retten.

00:15:04: Also vielleicht wenn du nicht essen kannst, kann ein Volk sein, damit der Tisch abgeräumt ist und das Essen dann weg ist.

00:15:10: Vielleicht hast du wirklich schon alles aufgeessen oder es ist einfach im Kühlschrank

00:15:13: verstellt?

00:15:15: Dann kann man dann wieder schauen was genau ins Volk kommt.

00:15:17: Gibt's denn halt nichts mehr zu essen oder darf sich das Kind selber etwas aus dem Kühlchrank nähen?

00:15:21: Das ist immer sehr individuell je nach Älteren wie sie das wollen haben!

00:15:26: Und wenn man weiss, man kann sich immer die gleichen Situationen als älteren gut darauf vorbereiten.

00:15:30: Weil man dann die Möglichkeit hat, sich so Gedanken zu machen.

00:15:33: Wenn ihr euch jetzt diese Situationen überlegt, wie wäre das für euch?

00:15:39: Wie viel anders ist es, wenn ich mitentscheide, wie wenn ich einfach von anderen Tatsachen gestellt werde?

00:15:45: Ja, schon wenn du es formulierst.

00:15:49: Ist das für mich Eidittung?

00:15:52: Vor vorländernden Tatsachen gestellt werden.

00:15:54: Ich glaube, das hat niemand so wirklich gerne.

00:15:57: Und wenn deine Meinung gefragt ist, dann fühlt man sich vielleicht euch wichtig und die Meinung wird abgefragt.

00:16:10: Man wird mit einbezogen... Das ist ein Riesenunterschied.

00:16:16: Man kann wahrscheinlich extrem viel erreichen, indem man nicht einfach sieht so ist es und frisst oder stirbt.

00:16:23: Man steht zu Hause mit lieber das oder das.

00:16:26: Ich glaube, dass macht einen Riesenunderschied.

00:16:30: Ja, das glaube ich auch.

00:16:31: Also absolut!

00:16:32: Das Mitwirken, dass sich ermöglicht ja auch wichtig zu fühlen... gesehen zu werden und das sind ja die Urbedürfnisse von uns Menschen.

00:16:41: Von dem her ist es ein Riesenunterschied.

00:16:42: Ja,

00:16:43: genau.

00:16:43: Ich

00:16:43: kann

00:16:44: mal bei einem Kurs das Akku-Thema anziehen.

00:16:48: Dann habe ich wieder Eltern gesagt ohne sie darauf vorzubereiten.

00:16:51: Und jetzt bewegen alle den rechten Arm, jetzt der linke, jetzt die Fussstrecke anziehen und am Schluss habe ich gesagt, wie war es für euch?

00:17:00: Komisch.

00:17:01: Wir wussten nicht, warum wir das machen.

00:17:03: Was soll es geben?

00:17:04: Und so geht es den Kindern manchmal auch.

00:17:06: Nicht einmal gar nicht zu verstehen, was sie von mir wollen und warum ich das mache.

00:17:10: Danach habe ich die Möglichkeit zu sagen, dass du entscheidend wirst aufstehen oder lieber sitzen willst um das nochmal anzuschauen, was ist jetzt besser.

00:17:18: Das ist manchmal noch spannend mit einem Modell zu arbeiten.

00:17:22: Ja, und das tut ja auch ein verantwortungsgefühl vom Kind stärken.

00:17:28: Also durch das, dass es lernt mitdenken.

00:17:31: Ich denke, das ist eine absolut dienliche Fähigkeit nachher auch für das Erwachsenen zu sein.

00:17:37: Gerade solche Kinder, die so einen starken Wille haben.

00:17:39: eigentlich auch etwas Schönes, weil sie oft wissen sehr genau was will ich und das will ich nicht.

00:17:43: Mein Tochter war auch so immer noch, aber jetzt ist sie einiges älterer.

00:17:47: Aber sie hat zum Beispiel auch in einem Laden gerade gesagt, wo das Kind gibt, Ashley.

00:17:51: Es ist einfach klar, es ist das, was ich jetzt glaube als Kind ... Die Dutzende angeschaut hat er nicht so recht gewusst, weil es sie soll.

00:17:58: Es ist auch sehr stärker in ihnen zu wissen was sie will.

00:18:01: Aber für die Eltern ist das natürlich viel anstrengender.

00:18:05: Das ist

00:18:06: schon so!

00:18:08: Ja jetzt hast du vorher gesagt dass du die Situationen wenn du weisst es kommen immer die gleichen dass du dich vorbesprechen beziehungsweise dass die älteren das vor besprechen mit den Kindern.

00:18:23: Und hast du da Erfahrungswert, also funktioniert das?

00:18:27: Also jetzt gerade beim Fallbeispiel hat es gut funktioniert, sie ist dann hergekommen und gesagt haben wir gemerkt wenn ein Vorbesprechen klappt das wirklich gut mit unserem Sohn.

00:18:37: und er sagt wirklich viele Eltern haben ja doch das macht etwas aus.

00:18:40: Es kann aber schon einmal sein dass es nicht funktioniert, es gibt auch wieder Kinder die zuerst sehr misstrauisch sind wenn sich etwas verändert in der Ziehe und findet was ist jetzt das Neues?

00:18:52: Und dann braucht es vielleicht zwei, drei Mal.

00:18:54: Es funktioniert beim Anfang nicht gerade einfach.

00:18:56: Bei der Regel merkt man doch, dass sich etwas bei einem Kind

00:19:00: verändert hat.

00:19:00: Ja, sehr spannend!

00:19:01: Genau.

00:19:02: Und ... Hast du dir sonst noch eine Idee mitgegeben?

00:19:06: Also Biren kamen aus, dass das wirklich gut läuft.

00:19:10: Aber dass wir gemerkt haben, es gibt für andere Situationen wenn es spontan ist, die dann schwierig sind.

00:19:17: Und dort haben wir auch wieder geschaut was das für Situationen sind und da haben wir gemerkt dass es eigentlich diese Situationen gibt wo wir am Kind keine Chancen haben.

00:19:26: es geht wirklich um Hygiene, um Essen, um Schlafen also einfach um diese Grundsatzthematiken wo wir gar keine Chance haben.

00:19:35: wenn das Kind sagt hier mache ich nicht mit weil dann müsste man sie so fest zwingen das kann man wie nicht.

00:19:40: Wir haben herausgefunden, es sind vor allem diese Themen.

00:19:43: Und dort auch noch mal schauen, was genau das auslöst ist und die Kinder sind sehr clever.

00:19:50: Sie wissen ja schon, wo die Eltern keine Chancen haben.

00:19:53: Wo können wir bestimmen?

00:19:55: Sie können eigentlich gar nicht viel machen.

00:19:57: Das sind sie natürlich auch sehr geübt.

00:19:59: Ich habe den Eltern oder der Mama auch erklärt, dass wir wirklich Kinder zwingen können.

00:20:04: Da haben wir einfach keine Chance, das können wir nicht machen.

00:20:07: Sie hat mir dann auch ein Beispiel erzählt mit dem Thema WC dass sie gerne haben, wenn der Bub noch vor aufs WC geht.

00:20:14: Bevor sein Auto gönnt.

00:20:16: Weil es sonst kann passieren, dass er das Auto brünselt.

00:20:19: und dort habe ich so gesagt, hey, kann ich gut verstehen?

00:20:23: Ich gehe auch immer aufs wc bevor ich irgendwo hergegangen, aber die Kinder eben wirklich nicht.

00:20:28: Also das ist eigentlich viel gesünder.

00:20:29: Die Kinder sind ja viel gesunder.

00:20:31: Sie sagen, ich muss doch jetzt nicht auf's WC!

00:20:33: Warum soll ich jetzt gehen?

00:20:34: Und eigentlich macht das auch Sinn und dann mehr so Management-Sachen angeschaut.

00:20:38: Hey was kannst du denn

00:20:39: machen?!

00:20:40: Du könntest irgendwie doch eine Windel anrücken.

00:20:42: Was kannst du beim Sitz drauf tun, damit das am Schluss nicht nass wird?

00:20:47: Aber eigentlich sind Kinder gesünder wie wir Erwachsene.

00:20:51: Ja, es ist lustig, dass du das sagst.

00:20:53: Eben auch das Beispiel.

00:20:54: Das kenne ich auch.

00:20:55: Also dann habe ich mir auch die Zähne ausbissen.

00:20:58: Ich versuchte

00:20:59: es auch.

00:21:00: Irgendwann habe ich gemerkt, ich habe keine Chance.

00:21:02: Dann habe ich sie einfach einlassen lassen.

00:21:04: Es ist wie du sagst und in gewissen Sachen kannst du das Kind nicht zwingen!

00:21:08: Und es geht beim Autofahren.

00:21:11: Generell, was mir aufgefallen ist ... Es passiert in der Regel viel weniger wie das man denkt.

00:21:17: Ich habe natürlich auch gedacht, oh nein!

00:21:19: Was ist wenn das Kind uns ein Auto bisselt?

00:21:21: Dann ist es total schade.

00:21:23: Das kann passieren und dann ist das Auto total schaden.

00:21:26: Das bringest du nie mehr raus.

00:21:28: Aber das sind alles Sachen, die Eltern irgendwie mitleben müssen.

00:21:33: Aber es ist meistens halb so schlimm.

00:21:36: Das stimmt im Fall, also es ist oft wirklich eine grosse Angst, die wir haben als älteren Uiuiui.

00:21:40: aber was ich dann gemerkt habe ist dass man ja noch die Sitz hat.

00:21:44: beim Kind weisst die Autositz und wenn dann bräunten sie auf der Sitz und da kannst du auch wieder wäschen.

00:21:49: Genau!

00:21:50: Aber eben bleibt dann alles auf dem Sitz?

00:21:52: Das sind denn diese Fragen.

00:21:55: Aber das gibt ihm von guten Mitteln weil wir haben den Tochter oder meine Tochter hat viel müssen erbrechen Ungrusiz.

00:22:02: Aber irgendwann hast du eine gute Mittel zum Beispiel, wie du das Zeug wieder musst putzen und das Auto kannst du gleich noch brauchen.

00:22:08: Also dann muss ich mal zu dir kommen, schau nicht!

00:22:10: Kannst du mir mal sagen, wie die Mitte

00:22:12: ist?

00:22:13: Weil ich habe mein Auto schon

00:22:14: abgeschrieben.

00:22:17: Nein?

00:22:17: Nein, so schlimm ist es nicht.

00:22:19: Genau.

00:22:20: Aber was wir uns auch noch gemerkt haben ist, dass das zum Beispiel gerade wenn die Eltern keine Zeit für den Bub haben, dass er dann anfängt... Also es ist jetzt einfach ein Beispiel, dass er vielleicht mal etwas an die Wand schlägt.

00:22:32: Und wirklich was, wo man sagt, das geht jetzt wirklich nicht!

00:22:34: Und dann könnte man natürlich weiter weisen und sagen okay komm wir geben ihm einfach einen Weichenbölen.

00:22:40: Wir bringen einfach etwas anderes rein, das nicht auf der Wand schlagen darf.

00:22:44: Und dort ist aber manchmal so, dass das nicht funktioniert weil da geht's darum herauszufinden, was ist denn das Ziel des Kindes?

00:22:50: Wenn das Ziel eines Kindes ja die Aufmerksamkeit von den Eltern bringt sie auch nicht.

00:22:54: wenn ich etwas anderes bringe Ja, er will ja gar nicht einfach etwas an die Wand.

00:22:59: Er will echt nichts spielen, sondern er will irgendeine Beschäftigung mit den Eltern.

00:23:03: Und das ist natürlich noch mal eine andere Thematik.

00:23:06: Aber es würde jetzt auch wieder Rahmen dieser Podcasts sprengen.

00:23:09: Das ist aber sicher ein gutes Thema für einen anderen Podcast.

00:23:13: Sehr

00:23:13: gut!

00:23:15: Es hat mir das ein bisschen angeschaut, wie man reagiert auf das.

00:23:21: Am Anfang des Podcasts sollte man sehr strenger ziehen.

00:23:26: Oder einfach, wieso lässt man das Kind nicht einfach machen was er will oder?

00:23:30: Was ist denn da zu tun?

00:23:32: Ja manchmal ist es einfach für die Eltern.

00:23:35: Das Problem oder die Schwierigkeit ist aber dass es jetzt auch in dem Alter der Buben ist.

00:23:40: Man sagt natürlich etwa zwei bis vier ist der Autor um die Einphase, aber so ganz genau kannst du das ja nicht sagen.

00:23:45: Also da gehört sicher noch die Trinine und die Frustrationssoleranz auch wenn man schon vier in fünf sechs ist muss sich immer noch weiterentwickeln.

00:23:54: also die braucht relativ lang und das kann schon nur lernen wenn du auch frustrierende Situationen hast und dann darfst lernend ihr auszuhalten durchgeführt werden, treibt werden von den Eltern und zu merken hey ich überlebe das dann wird das immer schwieriger.

00:24:12: Und später, wenn ihr wachsen bist, ist es auch nicht lässig, wenn du das nie gelernt hast.

00:24:16: Darum ist es wirklich gut, dass man schon wirklich auch Sachen hat, die nicht immer nach dem Willen des Kindes gehen.

00:24:22: Aber jetzt geht etwas sehr willensstarker Kinder.

00:24:24: Ich würde versuchen, das möglichst abzubrechen und eben nicht zehnmal am Tag einen Streit zu haben und schauen, welche Dinge sind so zentral, wo es einfach nicht anders geht?

00:24:37: Genau!

00:24:41: Ich finde generell, das habe ich mir jetzt auf die Fahne geschrieben.

00:24:45: Und seit ich es so mache, geht es wirklich viel besser ist diese Frage nach was ist das Bedürfnis?

00:24:52: Also was ist der Bedürfe des Kindes und was ist mein Bedürftnis?

00:24:55: Dann findet man eine Lösung.

00:24:57: Zum Beispiel bei uns ist das Thema unsere Kinder.

00:25:00: nach dem Zunacht sind sie noch etwas wach und bevor sie schlafen, haben sie immer Hunger.

00:25:06: Mami kann Hunger, ich kann nicht einschlafen und ... Nein, ich dachte ja nein.

00:25:11: Also... Ich koche einmal!

00:25:13: Ich habe keine Lust hier ewig wach zu bleiben.

00:25:16: Wir machen das Thema mit dem Zehn putzen, dann haben wir zehn schon geputzt, dann essen sie noch mal etwas, dann müsste ich ihnen zehn nochmal putzen.

00:25:23: Dann habe ich mich auch hinterfragt und gesagt, was mache ich jetzt?

00:25:27: Ich kann ja im Kind nicht sagen, du darfst nichts mehr essen.

00:25:29: Das macht keinen Sinn.

00:25:30: Und vor allem was macht das für ein Kind?

00:25:33: Wenn es sagt, ich will etwas essen, ob es Hunger hat oder nicht.

00:25:36: Es möchte einfach etwas essen!

00:25:38: Und dann habe ich gefragt, was meine Bedürfnisse sind.

00:25:42: Warum stelle ich diese Regeln auf?

00:25:45: Meine Bedürfe sind, dass ich irgendwann ins Bett wollte.

00:25:48: Also ganz ehrlich, ich bin am Abend müde.

00:25:51: Ich will einfach die Routine auch abschliessen und nicht mich der ganzen Abend mit den Kindern beschäftigen.

00:25:58: Und dann habe ich meinen Sohn gesagt, wir machen es... also ich habe ihn erklärt.

00:26:02: Ich habe gesagt, mein Bedürfnis ist, dass ich irgendwann ins Bett will.

00:26:06: Und ich möchte irgendwie, dass ihr zehn putzt und dass ihr nachher noch keine Sachen essen muss, die man zehn nochmal putzen muss.

00:26:14: Jetzt haben wir einfach die Regeln, dass sie ins Bett können und von mir aus können sie dort noch ein Waffe essen.

00:26:20: Also, es ist wie ein Bedürfnis vom Kind steckt.

00:26:23: Es will offensichtlich noch etwas knabbern im Bett und mein Bedürftige ist auch, ich muss mich nicht mehr um die Zehne kümmern.

00:26:29: Und das ist so oft in diesen Sachen ... Das ist meine Erfahrung, wo ich eine Regel habe, die aus meiner Sicht völlig logisch ist.

00:26:38: Ich habe sie auch so gelernt.

00:26:39: Ich isst nichts mehr irgendwann oder?

00:26:42: Erstens wollte ich ihn nicht zunähen, zweitens mal, ich weiss auch nicht, ich hab mich einfach wieder angewöhnt.

00:26:45: Das ist dann einfach fertig!

00:26:48: Aber...

00:26:49: Ja, ich muss mich fragen was ist denn der Sinn dahinter?

00:26:54: Das lohnt sich manchmal so die eigene Position auch zu verlassen und wirklich nach den Bedürfnissen zu fragen.

00:27:00: Und so eine gemeinsame Lösung zu finden.

00:27:04: Ich finde es sehr spannend, was du so sagst oder weil ihr so viele Sachen, welche wir ja selber anders gezogen bekommen haben, so machen

00:27:11: müsst.

00:27:12: Und ich finde das mega spannend dass du siehst... Aber wenn es irgendwohin in die Hüfte geht, dann sagen sie ja, warum will ich das überhört?

00:27:19: Ja, haben wir das immer so gemacht.

00:27:20: Oder ja, wieso macht man denn das immer auch so?

00:27:23: Und da wirklich dämmer von Grund zu gehen und zu schauen kann man nicht einen Lesen finden, der für beide passt.

00:27:28: Das ist ein sehr schönes Beispiel.

00:27:30: Und das Problem ist eben das Kind

00:27:31: merkt

00:27:32: das!

00:27:33: Es merkt ganz genau... Ist hier wirklich ein Bedürfnis, ein ernsthaftes Behinder oder ist es einfach eine Regelung aus Prinzip raus?

00:27:43: Traffen

00:27:43: wird, das Kind merkt es.

00:27:45: Das finde ich so spannend.

00:27:46: also wenn man diese Regeln hat dass man sich dann wirklich überlegt warum ist mir das so wichtig und dann das auf den Tisch bringt?

00:27:54: Es sind halt die starren Verhaltensmuster.

00:27:57: oder weisst du wo ihr jetzt wie drei bringen die wir so mitgenommen haben?

00:28:02: Sonst erzieht sie raus und was wir gar nicht hinterfragt haben.

00:28:06: Das ist genau das, was du jetzt auch gesagt hast, Laura.

00:28:08: Das ist wirklich wichtig!

00:28:09: Wir sagen auch heilige Kühe sind Sachen, die mein Gefühl haben, sie sind wirklich zentral und wichtig.

00:28:15: Aber wenn man sich dann mal überlegt, warum genau?

00:28:18: Und was wäre denn, wenn ich es weglassen würde?

00:28:20: Wie schlimm wäre das jetzt

00:28:20: wirklich?!

00:28:21: Dann könnte man es eigentlich einmal auflösen und sagen, dass braucht es gar nicht... Es ist wie du sagst, Laura.

00:28:27: gut, wenn man es sich immer wieder überlegt.

00:28:28: Warum mache ich etwas?

00:28:30: Weil das so klarer, wie ich etwas bin.

00:28:32: Das ist so klar für mich, dass sie ja dann auch... Und das kann ich gut nachvollziehen mit dem Abend.

00:28:36: Ich habe auch um acht Uhr immer meine Deadline gesehen und sie haben aber noch nicht können schlafen meine Kinder irgendwann.

00:28:41: Dann habe ich gesagt, gut, ich möchte ja nicht schlaven, aber ich will einfach, dass er jetzt nicht mehr aus dem Zimmer geht.

00:28:46: Also natürlich, wenn musst du schnell aufs WC oder so klaren, aber jetzt nicht wieder im Wohnzimmer führen und dort noch irgendwie Halligalli machst, sodass jeder in seinem Zimmer ist.

00:28:52: Und ich vorne noch kann, wie für mich ein Feierabend finden Und das wird manchmal vergessen, dass wir viel mehr miteinander im Ausdusch sein dürfen und auch kommunizieren warum ich etwas mache wie ich es mache.

00:29:04: Sehr einen schönen Hinweis, Laura.

00:29:06: Soll ich nochmal ein Hinweis geben?

00:29:08: Ein Hinweis besser gesagt!

00:29:10: Etwas, was mich enorm entlastet als Mutter ist... Das ist wirklich ein Thema, an dem ich am Trainieren bin,

00:29:19: weil ich oft

00:29:20: das Gefühl habe, ich bin geschuld.

00:29:22: Gerade wenn ich das Kind sehe, der so brüht oder unsfrieden ist dann mache ich mir gerne so Gedanken und denke, was stimmt nicht mit mir als Mutter?

00:29:33: Was hat das Kind zu wenig von mir?

00:29:35: Und seit ich mir sagen ... Ich merke wirklich, dass Kinder immer mehr ein eigenes Leben entwickeln.

00:29:43: Mit jedem Monat, in dem sie älter werden, haben sie immer mehr ihre Erfahrungen machen.

00:29:50: Seit ich mir sage, ich bin nicht verantwortlich für die

00:29:53: Gefühle!

00:29:54: von meinen Kindern geht es mir so viel besser.

00:29:56: Also ich kann dann wirklich das auch besser stehen

00:29:59: lassen.

00:29:59: Ich

00:30:00: sage ja, es sind seine Gefühle und es ist okay.

00:30:02: Es ist trotzdem anstrengend oder der Lehrer ist trotzdem angestrengend aber es gibt mir nicht so ein Gefühl von Ohnmacht.

00:30:10: oder was mache ich jetzt mit dieser Situation?

00:30:12: Sondern es ist einfach so ... Ja sie wissen, es ist normal und es muss aus dem Dorf sein!

00:30:18: Das hat Platz und das hat mit mir in diesem Moment nichts zu

00:30:22: tun.

00:30:22: die Verantwortung euch mal anzustehen und sagen, das Kind hat jetzt diese Gefühle.

00:30:30: Aber ich bin für das Kind hier statt, was wir machen müssen, dass es diesem Kind besser gibt.

00:30:34: Das ist eine ganz andere Haltung oder?

00:30:36: Absolut ja!

00:30:37: Manchmal

00:30:38: ist es schon etwas mit einem zu tun, wenn wir mit einer Anforderung des Kindes kommen und einen Wut aus dem Anfall haben.

00:30:45: Ist ja schon eine Anfrage, die ich gestellt habe und das Kind reagiert.

00:30:48: aber du hast es anders gemeint Laura, oder?

00:30:50: Es ist nicht so, dass ich zuständig bin zum das Gefühl verhindern.

00:30:54: Ich muss nicht sagen, es darf jetzt nicht wütend werden oder ich muss immer schauen, dass alle zufrieden sind.

00:30:59: Sondern es gehört wieder dazu, dass das Kind vielleicht frustriert ist wegen der Anforderung von mir und das kann auch die Kollegin regulieren.

00:31:06: Also ich versuche das dann zu halten aber ich muss es nicht verhindern.

00:31:11: Ja, ich denke schon und was wir ja nicht wissen, ist, was hat das Kind sonst noch den ganzen Tag erlebt?

00:31:19: Also weisst

00:31:19: du vielleicht, bist du dann das Ventil in dem Moment?

00:31:23: Vielleicht ist deine Anforderung genau das, was fast zum Überlaufen bringt.

00:31:28: Das ist halt oft so ja.

00:31:30: Ja.

00:31:31: Es sind schon viele Sachen passiert gerade einem ein Kind zu geben und dann staut sich das irgendwann und muss es ja gewosen.

00:31:39: Und das machst du in der Regel dort, wo du dich sicher fühlst.

00:31:41: Genau, das ist ja eigentlich ein schönes Zeichen.

00:31:43: Wenn es dann wie du gesagt hast oder ich jetzt auch in dieser Familie, dass es eigentlich mehr die Hei ist und im Kindergarten eigentlich gut läuft, finde ich das auch etwas Positives.

00:31:55: Dass Herr Siaskind sich diese Hei so zeigen kann, wie sie

00:31:58: ist.

00:31:59: Da weiss er es, da wird zu dreit.

00:32:02: Ja?

00:32:02: Mega schön!

00:32:03: Es hat schon mega viel gesehen.

00:32:05: aber jetzt Kleino für Zuhörerinnen und Zuhöhrern Weil ein starkes Kind hat, was würdest du dann so mitgeben?

00:32:16: Ich würde mitgeben, dass Sie darauf achten, wo es immer Konflikte mit dem Kind gibt.

00:32:21: Was sind das für Themen und sind das vielleicht Anforderungen, die das Kind ohne erfüllen kann?

00:32:27: Sind das wirklich wie Sachen aufs WC-Ga lang am Essstisch sitzen?

00:32:31: Einmal das Alter des Kinderberücksichtigens, der gerade steht.

00:32:34: Und eben auch das, was du ihnen gebracht hast, Laura ... Was ist der Sinn von den ganzen, die ich hier umsetzen will?

00:32:42: Ist das wirklich wichtig zentral?

00:32:44: Also dass wir ganz genau anschauen.

00:32:47: Vielleicht auch Sachen mal überdenken, Regeln und Grenzen abbrechen... Natürlich braucht es das, aber man muss ein gutes Maß finden.

00:32:55: Und dann finde ich noch diese zwei Sätze so schön, die ich auch gelernt habe in der Ausbildung dass man nichts fürs Kind macht was kann selber machen also dass auch wieder die Verantwortung mehr darf selbst tragen und so auch ein gutes Gefühl bekommt Aber auch... Ich kann mein Kind nicht zwingen Also dass wir das immer wieder im Kopf haben Wir können's nicht zwingen Wir können es begleiten Wir können sie korregulieren Ja wie du auch gesagt hast Laura Irgendwann entwickelt so fest ihre eigene... Die Eigensache Das ist halt nicht immer das, was wir eigentlich hätten und gleichzeitig eine Lösung zu finden.

00:33:25: Genau.

00:33:26: Ja, das hast du jetzt sehr schön gesagt!

00:33:30: Wir sind ja langsam aber sicher am Ende dieser Episode.

00:33:34: Kannst du es wichtigsten noch einmal zusammenfassen für unsere Zuhörerinnen?

00:33:40: Sehr gerne!

00:33:41: Also damit die Kind sich auch in das Gemeinschaftsgefühl oder zur Gemeinsamtheit bewegt, braucht's so, dass das Kind emotional im Gleichgewicht ist Damit sie sich zugehörig fühlt.

00:33:52: Und das ist ganz wichtig, damit es auch auf die Gemeinschaft hinein kann etwas machen.

00:33:57: Also wenn sie mithelfen oder eben auch einlenken ist, erst mal zu schauen, ob es emotional im Gleichgewicht ist?

00:34:03: Oder hat es da irgendetwas, was Kinder immer draussen geben und dann zu schauen warum sie immer draus gehen.

00:34:08: Das kann ein Blick sein, das kann etwas sein, was nicht gelingt.

00:34:11: Es kann ein Wort sein also ganz kleine Sachen Immer an diese Methode von der Wahl an

00:34:17: denken, die ist

00:34:18: wirklich Gold wert in dieser Ziege.

00:34:20: Genau!

00:34:21: Ja das ist ein super Abschlusswort und es ist wirklich goldwert.

00:34:27: Ich danke dir ganz herzlich nicht für die vielen Inputs, die du hier drin gebracht hast.

00:34:32: Sehr wertvoll für alle Älteren, die zulassen oder auch Götchen, Gotten, Tanten und Unkleben.

00:34:40: Alle, die hier mithelfen.

00:34:44: Mit der Ziehe.

00:34:46: Mit

00:34:46: dieser Ziehe kann ich nichts mehr sagen.

00:34:48: Ja!

00:34:50: Sagen wir mit der Ziehen.

00:34:53: Danke vielmals.

00:34:56: Und bis zum nächsten Fall.

00:34:58: Wir freuen uns schon!

00:34:59: Bis zum nächsten Mal, danke euch alle!

00:35:01: Tschüss zusammen!

00:35:22: Schön, dass du dabei warst.

00:35:24: Wir freuen uns wenn du den Podcast abonnierst und auch das nächste Mal mit dabei bist.

00:35:28: Herzlichen Dank für deine Zeit

00:35:30: und Interesse!

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