15 - Grenzen und Regeln bei Kindern
Shownotes
Die Gesunde Entwicklung des Kindes
Kinder sind darauf angewiesen, dass die Eltern ihnen die Welt erklären. Am besten lernen Kinder durch Beobachten und durch das Vorleben der Eltern. Wenn die Eltern Regeln und Grenzen setzen hilft das den Kindern zu wissen, was sie machen dürfen und was nicht. Nebenbei gibt es ihnen Sicherheit. Zu viele Regeln und Grenzen können aber genau das Gegenteil bewirken. Die Kinder fühlen sich in ihrer Freiheit beschränkt und können sich gar nicht alle Regeln merken. Das kann so weit führen, dass Kinder in den Widerstand gehen. Sie halten sich dann vielleicht die Ohren zu oder lügen uns an. Es ist auch ein Selbstschutz des Kindes, nicht noch mehr in die Minderwertigkeit zu gelangen. Kinder möchten Selbstwirksam sein und das können sie nur, wenn sie die Möglichkeit bekommen eigene Entscheidungen zu treffen und auszuprobieren.
Um Sinnvoll Grenzen zu setzten gilt es folgend Fragen zu klären:
- Welche Grenzen sind zentral für das spätere Leben?
- Was ist uns als Familie wichtig?
- Wo hat unser Kind die Möglichkeit selbst Entscheidungen zu treffen?
- Ist die Grenze sinnvoll? Oder macht man «es» halt so?
- Idealerweise stellt man für das Kind maximal fünf Regeln auf.
Gastgeberinnen
Laura Messina, individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Geroldswil, mit den Themen berufliche Neuorientierung, Berufung und Persönlichkeitsentwicklung. Jeannette Papadopoulos, individualpsychologische Beraterin AAI in eigener Praxis in Jona mit dem Fachbereich Erziehung. Isabelle Sproll-Imhasly, Individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Interlaken mit den Themen Paare, Singles und Veränderung.
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Dieser Podcast wird durch die Schweizerische Gesellschaft für Individualpsychologie nach Alfred Adler (SGIPA) ermöglicht.
Transkript anzeigen
00:00:06: Face-to-face, dein Podcast für mehr Leichtigkeit im Leben.
00:00:11: Wir nehmen dich mit auf eine echte Geschichte aus unserer Praxis.
00:00:18: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast!
00:00:22: Ich freue mich sehr, dass wir hier sind.
00:00:25: Mein Name ist Laura Messina und ich bin Individualpsychologische Beraterin und Coach zur beruflichen Neuorientierung und Berufung.
00:00:33: Ich bin Isabelle Sproll, eure Individualpsysiologische und ich biete
00:00:38: Paar,
00:00:38: Single- und Veränderungsberatungen
00:00:40: an.
00:00:41: Mein Name ist Jeanette Papadopoulos.
00:00:43: Ich bin auch Individualpsychologische Beraterin Schwerpunktfamilie.
00:00:47: Und heute geht es um das spannende Thema Grenzen und Regeln bei Kindern.
00:00:52: Was will ein Kind eigentlich sagen wenn sie nicht anlegen?
00:00:56: Sachen vergisst oder nicht zu lösen?
00:00:59: Und was hat das alles mit Regeln zu tun?
00:01:02: Zu diesem Thema hat Janet Hitte ein Fall unserer Praxis mitgebracht.
00:01:06: Genau, danke vielmals Isabel!
00:01:08: Ich hatte eine Mama, sie ist etwa vierzehn Jahre alt und hat einen Sohn.
00:01:14: Sie lebt zusammen mit ihrem Mann an einem wunderschönen Ort und arbeitet zu sechzig Prozent.
00:01:19: Und sie kam und sagte, mein Sohn vergisst die Dutzende von Sachen, erhaltet sich nicht an ihre Regeln und legt sich dann auch noch die Ohren zu Oder legt mich an.
00:01:33: Kannst du mir helfen, darüber zu schauen?
00:01:35: Was ist es genau?
00:01:37: Ich möchte auch etwas verstehen, was in meinem Sohn vorgeht.
00:01:40: Das war so wie ihr Auftrag.
00:01:44: Dazu gibt's vielleicht noch zu sagen ... Der Mann ist oft nicht die Heimat, weil er vom Job wirklich viel im Ausland ist und sie hat sogar selber eingebracht.
00:01:52: Ich habe manchmal das Gefühl, ich bin fast eine leierziehende Mutter mit diesem Kind!
00:01:58: Ja, das klingt anspruchsvoll.
00:02:00: Ist natürlich nicht einfach... Also ja, sagen wir fast alleine ein Kind gross zu ziehen.
00:02:07: Im Kindergarten ist der Bub.
00:02:09: Der Bub ist im zweiten Kindergarte!
00:02:11: Und eben sie ist sechzig Prozent ausserhaus, also er geht in die Tagesbetreuung der Schulen, wo er den Kindergau integriert und schon angeschlossen ist.
00:02:19: Ihren Auftrag war eigentlich, darüber zu schauen was ich dann machen kann damit mein Sohn sich an diese Regeln halten kann.
00:02:27: Was muss ich machen damit er diese Regel einhalten kann?
00:02:31: Bei mir ist es ja oft so dass ich dann wenn die Leute etwas mehr erzählen über die Situation zu Hypothesen anfangs bilden oder mir Sachen in Sinn kommen, das könnte ja dem oder dem liegen und oft ist es wirklich auch sehr mehr Schichtung in der Ziegsberatung dass eben nicht ein Thema ist sondern viele Sachen mit ihnen spielen.
00:02:50: Ja dann bin ich aber gespannt wenn du da vorgegangen bist weil ich habe das Gefühl das sind mehrere Themen angekommen also nicht nur die Regeln aber auch dass die Kinder ihre Regeln einhalten müssen.
00:03:02: Und ja, das alleine ohne Unterstützung und unser Wirtschaft.
00:03:07: Also es gibt viele heute an, also darum bin ich jetzt mega gespannt, wie du da mit ihr vorgegangen bist?
00:03:12: Genau, sie hat viele hier heute gesagt.
00:03:14: Sie hat mir zuerst mal geschildert... Ich wollte zuerst einmal hören was genau das sind für Situationen, die sich nicht an diese Regeln halten und sie hat dann anfangen schildern, was das alles beinhaltet.
00:03:26: Dann ist bei mir aufgeploppt, oh!
00:03:28: Das sind aber ganz, ganz viele Regeln.
00:03:30: Hier haben wir zum Beispiel Die Wasserflasche muss am zwölfigen, wenn der Sohn heimkommt vom Kindskind leer drunken sein.
00:03:37: Der WC-Teckel muss immer da unten sein.
00:03:39: Das Licht muss gelöscht werden und die Finken müssen angelegt werden, wenn ich heim komme.
00:03:42: Und auch beim S-Tisch hat es noch ganz viele Regeln.
00:03:45: Natürlich auch zehn Putzen.
00:03:46: freundlich sind also so diese Standartregel, die man kennt plus noch ganz viel drauf ist.
00:03:52: Dann ist mir fast aufgeploppt U. Der Bub ist aber erst fünf.
00:03:56: Das sind so viele Reglen, die ich glaube auch als Erwachsener nicht können alles einhalten.
00:03:59: Man muss daran denken... dass für ihn vieles nicht logisch ist.
00:04:03: Für uns ist es ja logisch, zum Beispiel das Licht zu löschen oder wir wissen was hat das für einen Sinn, den Stromrechnung zu lösen.
00:04:09: Das ist aber mit fünf nicht möglich so weit zu denken.
00:04:12: Oder warum muss ich jetzt Finken anlegen wenn ich heimkomme?
00:04:14: Vielleicht bin ich lieber ohne Fink.
00:04:15: Also es sind keine Sachen die einfach gerade so klar sind und in dem Alter sowieso nicht.
00:04:20: Und das ist mir am Anfang fast aufgeploppt.
00:04:21: Uiuiui, da sind aber sehr viele Regeln unten!
00:04:24: Ja, da denke ich gerade an meine Kinder.
00:04:27: Die sind ja immer eine ähnliche Altersvierie und Sechs.
00:04:33: Nur schon bei all den Regeln, die du aufzählst.
00:04:35: Das würde nicht funktionieren.
00:04:39: Von dem her bin ich sehr gespannt.
00:04:41: Weisst du was du als Expertin in diesem Bereich findest?
00:04:45: Wie viele Regeln sind normal?
00:04:49: Was ist machbar für ein Kind?
00:04:51: und ja...
00:04:55: Soll ich euch dann mal ein paar Infos dazu geben?
00:04:56: Ich
00:04:57: bin auch gespannt!
00:05:00: Also eigentlich sagst du, dass so jünger Kinder weniger regeln sind oder besser gesagt nicht mehr, aber desto mehr du die Regeln vorlebst.
00:05:09: Sie können ja dann noch nicht verstehen, okay du darfst nicht hauen und schlafen, das gehört zwar, aber am Anfang macht es automatisch weil sie müssen irgendwo auch weich kommunizieren und wenn die Sprache noch fehlt, dann machst du das halt über den Körper.
00:05:21: Darum ist es eigentlich immer gut, wenn die Eltern mal zusammensitzen und sich überlegen, was haben wir euch für Familien wert?
00:05:27: Und was haben sie auch für Familienregeln.
00:05:29: Dann sage ich immer den Eltern hernehmend wirklich so die zentralsten Sachen, wo man sagt, die sind eigentlich wichtig, dass das ein Kind lernt, auch später für einen Erwachsenen gebraucht zu sein.
00:05:39: Also zum Beispiel, was du sagst eben... Wir gehen freundlich miteinander um.
00:05:43: Mir schlönt nicht.
00:05:46: Da kommen noch ganz viele Dinge drin, wir sind vielleicht hilfsbereit zunaheinander.
00:05:50: Können wir euch auch noch gerade Sachen in den Sinn sagen, dass es wichtig ist mit diesen Regeln zu haben?
00:05:54: Weil ich weiss nicht was das ist wenn ich wachsen bin.
00:05:59: Gute Frage!
00:05:59: Ich
00:06:00: denke schon alles was Schaden verrichtet.
00:06:04: Also etwas kaputt machen oder hauen und so Sachen.
00:06:10: Genau, das macht für mich auch Sinn.
00:06:12: Wenn ich meine Kinder entdecke... Wir haben eigentlich nicht so viele Regeln.
00:06:16: Was würde ich jetzt behaupten?
00:06:18: Was ich persönlich noch gut finde, ist wenn es mitkocht wird, dass sie vor den Tenden wäschen.
00:06:25: Ich heikle mich an das nicht gerne.
00:06:29: Wenn da irgendwelche Pakterien im Essen sind.
00:06:35: Aber sonst alles andere?
00:06:37: Also ich habe das Gefühl ... Das Vorleben natürlich!
00:06:40: Und dann ist es aber wirklich ein Trableiben, das Intervenieren.
00:06:43: Ich meine nicht vielmals hauen sich meine Kinder gegenseitig und da muss ich sagen du ... Das machen wir nicht.
00:06:50: Aber es
00:06:50: wird mir jetzt nie im Sinn kommen wie das zu erwarten und zu sagen ich habe das jetzt einmal gesagt und das heisst für dich dass du das nie mehr machst.
00:07:00: Genau das kommt ja noch dazu eben Wenn man das einmal sagt, dass es nicht automatisch drin ist und man weiss, dass man das nicht tun darf.
00:07:06: Ihr habt hier ganz wichtige Sachen gesagt zu den Regeln.
00:07:08: Es geht euch vor allem darum, was wir brauchen um miteinander gut zusammenzuleben.
00:07:12: Was für Regeln sind das?
00:07:14: Da kommen natürlich auch die Körperhygienen rein, Zähne putzen ... Das Essen ist ein Thema, das wir als Erwachsene wie wissen haben.
00:07:21: auf was für eine Neuerung... Müssen wir etwas achten!
00:07:24: Ein Kind kann ja nicht wissen, dass nur Süsses nicht gesund ist.
00:07:27: Die ganze Medienthematik ist natürlich etwas, was man so Sachen vorreglementiert.
00:07:31: Aber auch ... Ich finde es immer wichtig zu wissen wie ich mit Tieren umgehe oder wie ich das verursachen mache, ob ich den Güssel einfach lege oder nicht.
00:07:41: Was bedeutet das wenn ich den güssel lege?
00:07:43: Das sind die alltäglichen Dinge.
00:07:46: Und alles andere kann jede Familie selbst entscheiden.
00:07:48: Nur muss man wissen, dass wir uns nicht allzu viele Sachen merken können.
00:07:52: Wenn hier mit zwanzig Regeln Kunst, dann werden mindestens zehn vergessen sein!
00:07:57: Sollte man es eigentlich fünf bis acht, kannst du dir gut merken.
00:08:00: Und dann wird es irgendwann schwierig.
00:08:02: Dann mache ich manchmal auch mit den Eltern so, dass sie weiss, okay... Ich nutze jetzt zwanzig Sachen noch die Tiere.
00:08:07: Nicht die typischen natürlich und leise es einmal vor und sagen jetzt musst du mir sagen was für zwanzige Sachen habe ich dir gesagt?
00:08:13: Das
00:08:14: ist aber cool!
00:08:16: Genau das ist selbst erfahrung.
00:08:20: Genau, und dann merkst du so Gott ich habe die Hälfte, weiss ich schon gar nicht mehr.
00:08:23: Und das geht beim Kind ja genau gleich.
00:08:24: wie soll es das alles wissen oder sich merken können?
00:08:26: Es macht es nicht bösartig sondern es macht es wirklich... Sie ist overloadet kann man sagen, sie ist überladen.
00:08:32: Es ist einfach zu viel.
00:08:34: Darum regeln Grenzen wichtig aber nicht zu viel und vor allem immer Vorleben also nur Sachen wo wir selber gleich machen aber auch einen WC-Tecl abend auf.
00:08:41: Vorleben ist schwierig weil ich meine das Kinder ist ja nicht immer mit dir hineindrehen aufs WC Garsch.
00:08:47: Ja das finde ich jetzt auch ...relativ... Also ich meine Regeln, ja.
00:08:53: Ich würde keine Regeln sagen.
00:08:54: Du kannst das machen und wenn du es machst ist gut und man nicht dann ist es halt nicht so schlimm.
00:08:59: Genau!
00:09:00: So nice to have.
00:09:01: oder eben wenn sie älter werden?
00:09:02: Ich merke jetzt bei meinen Kindern die Puppertätigkeit.
00:09:05: Wenn ich den WC-Deckel für diese Arbeit durchkomme, aber die Brompt mein Sohn, der ist einfach gruselig.
00:09:10: Das nervt.
00:09:10: Kannst du das abentun?
00:09:12: Es kommt mir ein Rüffel über wo wir das gar nie thematisieren können.
00:09:17: Eben aber ihr habt's vorgelegt.
00:09:18: Eigentlich da unten haben wir es vorgelebt, weil manchmal begeistert ist das genau.
00:09:23: Ja und jetzt Biren war es wirklich so, ich hatte ein Wissensgefühl.
00:09:26: Gut dann sage ich ihr doch einfach hey sind einfach viele Regeln was du denkst kannst du reduzieren?
00:09:31: Und habe ihr das eigentlich einen Auftrag für's nächste Mal mitgegeben gesagt, tut mal überlegen welche Regeln kannst du streichen und welche brauchst du?
00:09:37: und nächstes Mal sie kamen und sagten die kann keine streichen Ich weiss nicht was wichtig und was nicht wichtig ist.
00:09:43: und dann habe ich gemerkt oh okay hier sind wir an einem ganz anderen Punkt.
00:09:46: oder es geht nicht darum dass sie einfach ausschöne so viele Regeln ausstellt, damit es ein gutes Zusammenleben hat.
00:09:53: Es ist für sie wirklich zentral die Regel zu haben und sie hat dann auch erklärt, ich brauche wieder Kontrolle und wenn ich das nicht reglementiere, könnte man dieses Kind entgleiten.
00:10:04: also können sich negativ entwickeln und sie arbeitet halt noch in einem Bereich wo sie das wiegt sieht was heisst das wenn ein Kind sich negativ entwickelt?
00:10:10: Also sie hat dort wie so ein bisschen den Blick für ihre Zukunft.
00:10:14: Ist vielleicht auch nicht nur förderlich.
00:10:16: Das war für sie schwierig, denn das abzutrennen Privat und Job, so zu merken.
00:10:21: Aber auch die Aussen-Sicht ... Wenn mein Kind aussen sich nicht schön benimmt, ist das noch mitgespielt?
00:10:29: Was denken Leute über mich?
00:10:31: Wie erzieht mein Kind?
00:10:32: oder wieso halten sie sich nicht an diese Sachen?
00:10:36: Und es geht mir darum, dass er später aus Erwachsene einfacher hat.
00:10:41: Dass ich ihm alles vorbahne Und er könnte ja alles aufsäugen und mitmachen.
00:10:46: Und dann muss das nicht alles mühsam lernen.
00:10:49: Das ist aber viel Verantwortung, wenn Sie das alles kontrollieren wollen.
00:10:56: Vieles ist auch nicht so möglich.
00:10:59: Die Frage ist, welchen Themen sind Ihre?
00:11:03: Welche Themen uns?
00:11:04: Schutz für die Kinder gibt es noch immer?
00:11:09: Drei!
00:11:11: Hast du dich mit der Mütter ... an ihren Themen zu arbeiten.
00:11:17: Die scheinen mir schon recht, sichtbar zu werden.
00:11:25: Ich habe versucht, so herauszufinden wie sie aufgewachsen ist.
00:11:29: Da kam dabei raus, dass sie selbst ein Einzelkind war, wie jetzt auch ihr Sohn und dass sie ein strenges autoritäres Elternhaus hatte.
00:11:36: Dass es fest um Leistung gegangen ist, hat auch sehr viel Sport gemacht.
00:11:41: Es hat eigentlich nie genügt, was ich gemacht habe.
00:11:45: Ich habe mir gewünscht, dass man mich wie andere kennengibt für das, was wir leisten, aber es hat nie gelangen.
00:11:51: Also habe ich jetzt gut abgeschnitten im Sport, hätte ich sicher noch besser von Vater her sein können?
00:11:56: Also gerade vom Papa ist es wie nie, dass sie kommen haben und es ist einfach super, wie du das machst.
00:12:01: Es ging immer sehr fest um die Leistung.
00:12:03: Und wenn wir es jetzt noch vom Adler her anschauen mit den geschwüsteten Positionen, dann weiss man ja, Einzelkind sind auch oft so wie erstgeborene.
00:12:13: Könnte diese Tendenzen gehen?
00:12:14: Traditionen sind wichtig!
00:12:17: Natürlich eben auch immer gut sein Perfektionismus und das hat sie halt alles fest drin.
00:12:21: Also es passt jetzt sehr rein... Und dann habe ich versucht mit ihrer Nachsucht etwas tiefer zu schauen, mit der Kindheitsgeschichte.
00:12:29: Das war für sie aber kein Thema, das zu erwähnen jetzt.
00:12:32: Ist es manchmal schwierig?
00:12:32: Wenn die Leute in der Zielsberatung kommen, haben sie natürlich nicht die Idee dahinter, dass sie fest mit sich arbeiten müssen, sondern mehr die Idee schaut – das ist ja ein Problem von Kindern!
00:12:42: Was machen wir jetzt, dass das Problem vom Kinder sich auflöst und dort kannst du manchmal nicht mehr machen wie es halt die Menschen zulöhnt.
00:12:50: Darum sind wir dort nicht weitergekommen.
00:12:52: Was wir herausgefunden haben, ist schon, dass sie gemerkt hatten, ich weiss selbst gar nicht was für Bedürfnisse ich habe.
00:12:58: Das war auch noch ein Wunsch von ihr, eures Kind besser zu verstehen.
00:13:01: Was hat denn mein Sohn für Bedörfnisse?
00:13:04: Es war sehr wohl bewusst, dass Sie nicht so weisen.
00:13:07: Von der Entwicklung des Kindes müssten das jetzt wissen oder nicht und eigentlich Ihres Kind wie einen kleinen Erwachsenen angeschaut haben, wo alles, die ihr erwachsenen könnt, auch schon können.
00:13:16: Und das hat sie schon verstanden!
00:13:18: Es ging wie nie ums Verstehen, aber die Umsetzung ist oft das Thema für sie.
00:13:21: Wie kann ich jetzt das umsetzen?
00:13:24: Und wieder eben auch so zu merken... Ich weiss gar nicht was meine Bedürfnisse sind.
00:13:27: Wieso soll ich dann wissen, was mein Sohn für Bedürfeness hat, wenn ich mich nicht kenne?
00:13:31: Ja, es hat natürlich nie geklärt.
00:13:33: Die haben ja gar keine Plattkeirebedürfnissen.
00:13:35: Das war autoritärisch.
00:13:36: Wir haben einfach das gemacht, was die Eltern gesehen haben.
00:13:39: und meine Frage ist mir ... Hättest du ihn vielleicht auch gesehen, dass er im Prinzip der Bühne jetzt?
00:13:47: Das ist eigentlich das, was sie bei ihrem Vater ihr erlebt hat.
00:13:50: Oder hätte sie das dann mitzuleistig können?
00:13:54: Aber die Leistung musste stimmen und nicht einmal zu sagen, dass es gut gemacht wurde oder ich sehe nicht das falsch.
00:14:03: Nein!
00:14:03: Sie hatte ihm ein Gefühl, der Bub müsste ihren Weih noch sagen haben ... Oder noch dankbar sein, dass er auf dieser Welt ist und ein Gebore hat oder dass sie jeden Tag für ihn da ist.
00:14:16: Und
00:14:17: ja wie die Wertschätzung, die Anerkennung für das was sie leistet, für den Sohn hat sie eigentlich von ihm erwartet überzukommen?
00:14:24: Das konnte er natürlich nicht geben.
00:14:26: Er hat jetzt zwar oft gesagt, ich habe dich gerne oder ich liebe dich aber... Es ist auch nicht immer in diesem Konflikt rausgekommen.
00:14:33: Wenn er wie einen Fehler gemacht hat, etwas nicht einhalten konnte oder ... Er hat sich an den Anfang die Ohren zuheben, wenn sie noch mehr auf ihn eingeredet hat.
00:14:41: Das war eine Strategie von ihr.
00:14:42: Sie redete noch mehr darauf, bis es quasi machte und er hat sich die Ohre zugegeben.
00:14:47: Von der Alfred Adler Seite her würde man jetzt sagen, dass er eigentlich in einen Widerstand ging aber auch um sich zu schützen und hat irgendwo durchgezeigt, du kannst mich nicht zwingen.
00:14:55: Also ich habe manchmal diese Selbstwirksamkeit zum Sagen Nein, zuzulassen muss er jetzt nicht.
00:15:01: Ich hebe die Ohren
00:15:02: zu.".
00:15:02: Oder eben hat sie angeschaut.
00:15:04: Einfach aus Selbstschutz, weil wenn das ja nicht würde machen, dann wird er sehr fest abgewertet.
00:15:09: Darum haben zum Teil Sachen gar nichts gesagt.
00:15:12: Wahrscheinlich nicht einmal bewusst sondern einfach auch unbewusst.
00:15:14: Vieles hat er auch wirklich vergessen in diesem Alter.
00:15:17: Machst du es ja nicht böse?
00:15:18: Vergeiss es dir wirklich, dass du jetzt musst die Regenhose mit nach Hause bringen oder anlegen?
00:15:22: Das sind so Sachen, wo nicht alles kannst du dir merken!
00:15:25: Darum hatte sie weniger, um dich vielleicht nüpfig zu verstehen... Sie hat dann fest gemerkt, ich kann meine Bedürfnisse nicht erkennen und das war schon bewusst.
00:15:35: Aber mir kommt noch eine andere Parallelin gegeben, oder?
00:15:39: Wenn du sagst, sie habe die Anerkennung
00:15:42: vom
00:15:43: Vater gesucht, die nicht überkommt.
00:15:46: Jetzt hättest du die Anerkennung des Kindes, bekommt es es nicht.
00:15:51: Und sie hatte einen Mann, der nicht sehr präsent ist wie er.
00:15:56: Das Wärtschatz, was sie alles leisten.
00:15:59: Das ist schon ein grosses Thema mit ihrer Zusammenhangung.
00:16:04: Da hast du recht das Gefühl... Sie hat dann wie man versucht auch herauszufinden ... Was ist es denn, was ich so wütig mache?
00:16:11: Dass er da etwas vergießt oder die Regeln nicht einhalten?
00:16:15: und warum ist das so eine extreme Spirale?
00:16:18: Und in der Vutine kennen wir ja alle, gibt's ja diese drei Varianten.
00:16:22: Laura, kannst du dich gerade benennen?
00:16:29: Ich weiss jetzt gar nicht, ob du
00:16:30: vorwärts fluchst.
00:16:32: Aha,
00:16:32: die ja, exkise!
00:16:34: Genau...
00:16:36: Es gibt so die drei Möglichkeiten und sie ist dann voll in Kampf.
00:16:39: Und eigentlich haben wir versucht herauszufinden, wo man ansetzen muss, dass diese Wut nicht zukommt und dort konnte sie irgendwie merken Das ist ja oft eigentlich nicht ein Sohn, der mich müde macht.
00:16:53: Ein Verhalten, das den Sohn zeigt, was man mit dem Mann zu tun hat.
00:16:56: Und das war schon einmal eine ganz wichtige Erkenntnis.
00:17:00: Auszufinden habe ich meinen Mann und mache Sachen, die ich sehr mühsam finde, sprich es bei ihm aber nicht an.
00:17:05: Also jetzt nie kommuniziert.
00:17:07: Und der ganze Frust wurde nachher über ihrem Sohn entlatt.
00:17:10: Weisst
00:17:11: du, was bei mir die ganze Zeit wie Alarmschlade in meinem Kopf ist das Thema Schuldgefühl.
00:17:19: Also, ich frage mich einerseits die Erwartungshaltung als Kind dass es muss dankbar sein und ich fraue mich wie ist das aus der Sicht von dem kind wo jetzt merkt dass es nichts recht macht und jetzt auch noch das vermischt
00:17:36: wird
00:17:37: mit dem Vater?
00:17:38: also dann Ja, das drängt sich bei mir jetzt so richtig auf.
00:17:43: Du sprichst schon etwas Wichtiges an.
00:17:45: Das Schuldgefühl passt gerade ins Alter von diesem Bau.
00:17:48: Wenn man es vom Ährungsen anschaut und die Entwicklung psychologiert hat ja das Stufenmodell entwickelt von der Intentitäts-Entwicklung.
00:17:55: Und dann hast du auch immer zwei Gegenpolle.
00:17:58: Du hast eigentlich die Initiativen also du willst schon was machen oder bewirken, versus Schuldgefühle.
00:18:05: Das ist ja immer so die Gradwanderung von dem, was ich will und das, was die Außenwelt von mir verlangt.
00:18:10: In diesem Alter, wo der Bub steckt, geht es eigentlich fest, um wirklich selber etwas zu bewirken und zu merken.
00:18:18: Ich kann hier jetzt mal etwas selbst entscheiden und das hat er ja wie nicht die Möglichkeit oder er wird schnell mal sanktioniert für das, dass er auch etwas vergisst.
00:18:28: Und dann ist das mit dem Schuldgefühl ein riesen Thema, den natürlich auch in Erwachsenenalter
00:18:35: mittragen kann.
00:18:36: Ja... für mich schon recht problematisch, wenn ich das so höre.
00:18:39: Und sie war wirklich interessiert.
00:18:41: Das ist wirklich schön.
00:18:43: Sie wollte wirklich wissen ... Kannst du mir hier helfen, das Kind zu verstehen?
00:18:48: Weil ich es wie nicht zu schaffen, zu verstehen was ihm vorgeht und das hat sie sehr fest aufgesaugt.
00:18:53: Ist auch nicht etwas, was sie jetzt einfach findet.
00:18:55: ja nun, ist ja gleich.
00:18:57: Sondern es hat sie schon nicht lässig gefunden, was daraus entstehen könnte oder was sie macht.
00:19:03: Sie hat es selber eingebracht.
00:19:04: Ich will das eigentlich ja nicht.
00:19:06: Sie ist wie ein Käfig, der sie gefangen hat und nicht kann anders handeln.
00:19:10: Mega super, dass sie dich aufgesucht hat!
00:19:12: Ich bin aber schon gespannt, wenn du mit ihnen geschaffen
00:19:16: hast.
00:19:17: Wir haben wirklich zuerst mal fest versucht, Ermutung inzubringen.
00:19:21: Wir sind bei ihr selbst so gegangen, dass ich gefunden habe, wow... würde mich gerade extrem entmutigt fühlen auch als Mutter, weisst du?
00:19:30: Auch als ihre Position.
00:19:33: Alles wählen, alles... und den Kontrollen zu behalten.
00:19:37: Und gleich immer zu merken, dass man darüber anliegt etwas.
00:19:40: Ich habe eigentlich die erste Mal versucht mit ihr zu schauen aber was läuft dann gut?
00:19:46: Wo hast du eine gute Zeit?
00:19:47: Aber auch mit dem Sohn!
00:19:48: Also wie kann ich es merken?
00:19:50: Wenn du jetzt ein Häuschenblatt hast so haben wir sie in der Ausbildung gelernt wirst du das Anfeerblatt mit Häuseln.
00:19:54: Du mal diese Häusle abstrichen die nicht gut laufen.
00:19:57: Da ist eine Tutzende von Häuschen.
00:19:59: Man sieht, wie viele Häuser auf einem Vierblatt jengen sind.
00:20:01: Ja, X.
00:20:02: Und dann sind es vielleicht zehn Warsch, die nicht gut laufen.
00:20:07: Dann hat sie das erste Mal so gemerkt ... Warte mal, es gibt ganz vieles, was gut läuft.
00:20:12: Super!
00:20:13: Das beruhigt
00:20:13: mich jetzt auch gerade und das entlastet gerade den Blick aufs Positive.
00:20:19: Am Anfang haben wir fest mit einem Blickwinkelwechsel geschafft.
00:20:22: Und ja, eigentlich jedes Mal wenn sie wieder in die Beratung kamen wir zuerst an Zimmern eine Situation hineinbrachten und gesagt hat, hier habe ich wieder ein Thema gehabt mit meinem Kind und ich habe ihn versucht... Wie zu erzählen, wenn ich jetzt Kind wäre?
00:20:34: Was geht in mir vor?
00:20:36: Warum habe ich das so gehandelt?
00:20:39: Natürlich weiss ich es auch nicht ganz genau.
00:20:41: Von der Ausbildung her kann ich mir vorstellen, warum hat das Kind so ge handelt?
00:20:47: Das haben wir gemacht und dann hatte sie jedes Mal einen wieder Auftrag zu sagen, was ist in den letzten Wochen gut gelaufen mit dem Sohn?
00:20:54: Und die Sachen haben wir immer rausgeschältet aber auch immer gesagt, was hast du dir jetzt gut getan?
00:20:58: Dann hat sie gemerkt eigentlich nichts.
00:21:01: Und dann hat sie angefangen Sport zu machen.
00:21:02: Dann erzählte sie irgendwann, und jetzt will ich an einen Marathon gehen.
00:21:08: Ich brachte dann so rein.
00:21:10: Ja, ist super!
00:21:11: Also weisst du nichts dagegen?
00:21:12: Aber irgendwo hast du auch wieder das Thema Leistung drin.
00:21:16: Und dann wieso zu merken, aha da geht es wieder ums Gleiche okay... ...und dann hat sich gemerkt, vielleicht fange ich mit Yoga an.
00:21:23: So wirklich explizite Zeit zu nutzen wenn der Mann am arbeiten ist, den Sohn im Kind zu sein.
00:21:30: dann eine Zeit für sich zu nutzen.
00:21:32: Und wir haben den Fest versucht, nicht in diesem roten Bereich in der Wut zu arbeiten sondern eigentlich zu schauen, wenn am Tag dein Wutballon fühlt.
00:21:41: Das war vielleicht schon im Morgen, wenn sie aufsteht.
00:21:43: Oft ist sie ja schon mit Kopfen aufgestanden.
00:21:46: Dann ist es schon mal nicht mehr so ganz gut Ballas oder?
00:21:48: Ist das noch nicht der Wutt aber du bist nicht in der Ballas.
00:21:50: und dann zu schauen welche viele Punkte sind es denn damit du nicht den so fest fühlst dass alles über deinen Sohn entlatte?
00:21:58: Die Kommunikation wurde ein Riesenmittel.
00:22:01: Wie kannst du mit deinem Mann kommunizieren, dass du ihm sagen darfst, was sich stört und es nachher nicht im Sohn auslässt?
00:22:10: Ja, das ist noch schön!
00:22:11: Das Bild mit dem Wütt-Balon, wenn Füllschicht herrscht, ist schon so.
00:22:16: Wenn er wuppt und dann klepft.
00:22:19: Genau.
00:22:19: Schön
00:22:20: ja... Und ich habe sie dann wirklich gesagt, was ihr jetzt Yoga-Ferien braucht.
00:22:24: Für mich ganz alleine zwei Wochen in Mallorca.
00:22:28: Ich sage so cool!
00:22:31: Aber alles sehr schrittig natürlich.
00:22:33: Es
00:22:34: ist super.
00:22:35: Genial.
00:22:36: Sie ist wirklich viel gekommen und es ist auch das Schöne.
00:22:39: Du hast nicht immer die Möglichkeit mit jemandem so lange zu arbeiten.
00:22:43: Und sie ist wirklich sehr, sehr viel gekommen.
00:22:45: Das haben wir wie die Chance gehabt, ganz lang an diesen ... Sachen in Schritte geschaffen.
00:22:51: Und auch mit diesen vielen Regeln ... Irgendwann habe ich ihnen geklärt, für jede Regel, die du machst, musst du ein Volk haben, wenn sich das Kind nicht daranhaltet.
00:22:59: Es muss wie eine Wirkung sein, wenn es das Kind einfach nicht einhält.
00:23:04: Das haben wir auch etwas ausgeschafft.
00:23:06: Was wäre das für einen Volk?
00:23:07: Dort hat sie dann erst mal gemerkt, dass er unglaublich streng ist!
00:23:11: Also, das einzuhalten, weisst du.
00:23:15: Ja und ... Da konnte sie manchmal ein wenig langsam abbauen.
00:23:21: Aber wirklich sehr kleine Einschritte, so langsam auszunehmen...
00:23:25: Was hast du jetzt gefühlt, wenn du es nur über den Prozess zurücklügst?
00:23:28: Was ist das Gefühl, was hat ihr am meisten geholfen?
00:23:32: Ich glaube, dass Verständnis überkommt wie eine andere Person tickt.
00:23:37: Also jetzt ein Kind, weisst du, was einem Kind in einen Vorgang auslöst und was ein Kind um Alter kann, also wieso zu merken hat, das ist von der Entwicklung nicht möglich!
00:23:46: Aber ich glaube schon auch selber zu merken, dass ich Bedürfnisse habe.
00:23:51: Ich bin nicht einfach nur Mutter, Ehefrau und bei einem Schaffen.
00:23:56: Einfach mal zu merke, jetzt nehme ich mir meine Bedürfeness oder fange an überhaupt zu überlegen was ich habe.
00:24:02: und wenn ich merke was ich heute habe, die einmal einfordere.
00:24:05: So zu merkem ja weil ... Ich kann Ihnen recht gesagt ... Der Zieg ist immer so, wenn du als Mama oder Papa selbst am Anschlag bist und es dir nicht gut geht, dann ist auch der Zieg schwierig.
00:24:15: Und zuerst musst du eigentlich immer bei dir selber schauen was brauchst du damit?
00:24:19: Du kommst in ein gutes Gefühl und dann kannst du schon anfangen bei dieser Ziege wieder arbeiten.
00:24:23: Ja das
00:24:24: finde ich mega wichtig dass du das jetzt erwähnt hast,
00:24:27: weil
00:24:28: da ist ja ein grosses Thema.
00:24:31: Das viele eigentlich schon auf den Felden laufen, das unterschiedliche Gründe Ja, man müsste eigentlich zuerst bei sich schauen.
00:24:40: Sich stärken und nachher kann man dann auch wieder mehr geben.
00:24:44: Und vor allem was ich noch wichtig finde ist beim Thema Bedürfnis.
00:24:48: Du hast es gesagt das ist wie ein Vorleben.
00:24:50: Das ist ja auch ein positives Kind wenn sie merkt hey Mutter steht auch für ihre Bedürfe sein und so kann denn das Kind das auch abgucken.
00:24:59: Mhm.
00:25:01: Ja, das ist ja geil.
00:25:02: Mängisch!
00:25:03: Vergiss mir, wie wichtig es ist, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen.
00:25:07: Ja weil das Frieden hat schlussendlich... Das was wir ausstrahlen, du hast ja gesehen, dass ihr morgen schon mit Wien irgendwie aufgestanden oder schlechter leunen und dass das nicht auf deinem Umfeld abfärbt, geht einfach nicht, oder?
00:25:21: Und eben wenn man die Eigensfriedenheit mal schaut, was brauche ich denn, dass sich am Morgen Mit einem Lächeln kann man aufstehen und so einen Tag gehen.
00:25:32: Das hat sich dann auch auf den Umfeld eine echte Wirkung, um sich das bewusst zu werden.
00:25:37: Ich kann die Hebel bei mir ansetzen.
00:25:40: Es steht alle anderen, welche zu kontrollieren wollen.
00:25:44: Das kann es sicher noch einfacher machen.
00:25:48: Ich denke es auch.
00:25:49: Wie wir von der Individualpsychologie wissen, wenn man so fest entmutigt ist ein Kind oder diese Wachnigsperson ... braucht es erst mal so eine Mutigungsschub zum Mal überhaupt wieder zu sehen, dass man wertvoll ist und wichtig ist.
00:26:04: Und ich glaube das war für sie auch einmal schön wie zu merken ja... Ich bin auch wichtig!
00:26:10: Ja absolut!
00:26:12: Und gelb was mir immer noch wichtig ist die Beziehung zu dem Kind.
00:26:15: also dass wir das in das noch eingebracht haben das ist aber ein wenig mein Slogan.
00:26:18: ich finde erzieht gerade nur bei Beziehungen und dass ich immer wieder versuche wo kannst du auch beziehungsmomenten mit deinem Kind arbeiten?
00:26:25: Wo hast du die Zeiten wo alles andere mal lascht und sagt, ok komm.
00:26:29: Jetzt haben wir einfach eine schöne Zeit und wenn es ein Bücher anschaut oder ein Kind etwas mitmachen darf, wenn du kochst.
00:26:36: Wenn das geht und dich nicht mehr stresst, musst du da immer etwas herausfinden.
00:26:40: Also
00:26:40: so ein bisschen regelfreie Zeit?
00:26:43: Ja, damit man einfach sein
00:26:45: kann.
00:26:45: Genau.
00:26:46: Wo beide eigentlich sein können und aufdanken beim Miteinander.
00:26:50: Und vor allem auch die Kinder anzugehen denke ich.
00:26:53: Ich sehe, dass bei meinen Kindern Manchmal entstehen einfach Spiele aus dem Nicht.
00:26:57: Und dann mache ich mich bewusst darauf ein.
00:27:00: Ich mache das, was sie sich wohlfühlen und ob es am Boden rumrügeln
00:27:08: ist oder
00:27:09: was weiß ich... Aber ich finde es so wichtig, dass ein Kind auch etwas entscheidend bewirken kann und dass er sich wohl fühlt.
00:27:22: Ja, das hast du mal schön gesagt.
00:27:23: Das ist mir noch wichtig, dass man einfach machen kann.
00:27:26: Und eben auch etwas Spass machen.
00:27:28: Es geht ja so
00:27:28: selten verständlich aber es ist es eben nicht und ich glaube in diesem Innerleit so viel... ...das ist ein grosser Hebel!
00:27:38: Kannst du den Slogan nochmal sagen?
00:27:40: Erzieht gerade nur über Beziehung.
00:27:41: Ja genau, das ist genau das.
00:27:46: Man könnte denken, das sind Banale mit einem Kind am Boden.
00:27:49: Ich kann ja nicht umherrugeln oder so.
00:27:52: Eigentlich geht es nur über das.
00:27:54: Das muss wie zuerst stehen und dann kann alles andere funktionieren, umgekehrt ist ein Irrtum.
00:28:01: Ich
00:28:01: will auch eine Regelung akzeptieren oder zu verstehen an, da weht jetzt etwas von mir und ich sollte mich hier irgendwie halten.
00:28:07: Das klingt ja viel besser wenn du weisst, wir haben eine gute Basis, wir sind schön zusammen, wir machen es lässig zusammen.
00:28:12: Und dann kannst du auch mal ehrlich sagen okay, dann mache ich halt den WC-Teckel von mir raus.
00:28:16: Einfach weil du merkst, wir haben so viele andere Momente.
00:28:19: Aber wenn das wie nicht, hast du es schön.
00:28:22: Und ich glaube, das ist ja bei ihr auch etwas, was ihr gefällt hat den Spass zu haben.
00:28:26: Wenn du immer Leistung bringest als Kind und gar nie Spass hast, kannst du sie ja noch nicht weitergeben.
00:28:30: also du funktionierst nur durch die Leiste und nicht durch der Spasse.
00:28:33: Darum hättest du wahrscheinlich keine Bezug zu ihren Bedürfnissen, weil's nicht darum gegangen ist was macht mir Spass sondern was muss ich leisten?
00:28:41: Ja, wer ist sicher?
00:28:42: ein Paar von der Hörerin ganz viele älteren Wahrscheinlichkeiten, die sich in diesen Themen wiedererkennen.
00:28:51: Was möchtest du so den Eltern mitgehen?
00:28:53: Zum Thema Regeln und Grenzen bei Kindern.
00:28:57: Ich glaube, dass wir wirklich als Paar sich ganz bewusst damit auseinandersetzen.
00:29:02: Das ist uns wirklich wichtig!
00:29:04: Und Zeit für das Nähen, das mal auseinanderbeindeln und sagen vielleicht am Anfang ... weniger und mal schauen wie es läuft.
00:29:14: Und wenn er dann merkt, das kommt auch sehr aufs Kind darauf ab... Hey!
00:29:17: Das macht wirklich so etwas Sachen, die man jetzt schwierig findet.
00:29:22: Dann musst du noch einmal Regeln mehr reinnehmen.
00:29:24: Und das kannst du aber immer wieder anpassen.
00:29:26: Und dann merkst du, es läuft eigentlich alles top, dann musst du nicht noch mehr reglementieren.
00:29:29: Und dass hier älter Kinder werden, desto mehr müssen sie mitbestimmen können.
00:29:33: Also dort wieder öffnen und sagen gut, das ist jetzt schon drin, also versteht's?
00:29:38: Auch der Medienkonsum hat immer wieder verhandelt, wie viele Münze man haben kann.
00:29:42: Das finde ich noch wichtig!
00:29:44: Beziehung nicht vergessen mit den Kids.
00:29:46: Immer schauen, wo die Beziehungszitten haben.
00:29:48: Die sind ganz, ganz wichtig und nehmen euch sonst so ein Häuschenblatt wenn ihr das Gefühl habt es läuft alles falsch und schaut mal wie viel Sachen laufen dann wirklich falsch?
00:29:57: Also das Hauslibrato nehme ich mit.
00:29:59: Das habe ich so auch nicht gekannt und das kannst du ja allgemein brauchen im Leben.
00:30:02: Hey,
00:30:03: das ist super!
00:30:05: Ich bin auch eher so gestürrt, dass ich mehr negativer sehe und weniger das, was eigentlich immer gut läuft.
00:30:10: Ja
00:30:10: alle, danke.
00:30:11: Alle.
00:30:12: Das kommt von früher oder?
00:30:14: Da war es wichtig, dass man die Sachen sieht wie könnte gefährlich sein und dass man den Blick auf die Negativa hat.
00:30:20: Ist ein Freund oder find ... Ja, wir sind zwar nicht mehr in einer Zeit, wo es um das Überleben geht.
00:30:27: Aber der Körper ist halt immer noch ... Nicht so weit wie wir jetzt am Kopf sind.
00:30:33: Und ja, wir schauen tendenziell negativ anstatt von euch schon in der Schule an.
00:30:39: oder Diktat hast du so viel Fehler gemacht statt so vielen richtigen Wörter geschrieben?
00:30:45: Das ist es
00:30:46: ja!
00:30:46: Wunderbar, wäre ich ganz viel gekehrt.
00:30:48: Danke vielmals Janette.
00:30:49: Hast du noch eine Schlussbemerkung?
00:30:51: Was ich mitgegeben habe am Schluss ist einfach was man auch einmal machen kann, gegenseitig zu Hause, dass man mal um andere zehn positive Sachen aufschiebt.
00:30:59: Ob das jetzt bei deinem Kind macht oder bei deinm Ehepartner.
00:31:02: Ich muss sagen, das schätze ich an dir und das sehe ich von dir.
00:31:05: Das finde ich super, dass du das immer machst.
00:31:07: Und das stärkt dann gerade wieder die Beziehung zu allen.
00:31:11: Dankeschön!
00:31:13: Ganz schönes Schlusswort.
00:31:15: Danke vielmals, Schanett für die ganz tolle Informationen.
00:31:19: Ja danke noch vielmals fürs Regen mit Antworten und mit
00:31:22: Reden!
00:31:24: Danke auch an die Zuhörerinnen und zuhörern.
00:31:27: Und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.
00:31:29: Tschüss zusammen!
00:31:31: Tschüss!
00:31:31: Ciao!
00:31:33: Der Podcast wird von Deskippa.
00:31:35: Das ist die Schweizerische Gesellschaft für Individualpsychologie nach Alfred Adler ermöglicht.
00:31:41: Wenn du deine persönlichen Themen mit einer Fachperson besprechen willst, findest du unter www.alfredadler.ch ein Beraterinnenverzeichnis nach Region und Thema.
00:31:53: Schön, dass du dabei warst!
00:31:54: Wir freuen uns wenn du den Podcast abonnierst und auch das nächste Mal mit dabei bist.
00:31:59: Herzlichen Dank für deine Zeit
00:32:00: und Interesse.
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